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Diplom Sozialpädagoge - Andreas Sandvoß
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Neues Ausbildungskonzept SAGT

Neues Ausbildungskonzept SAGT wird vorgestellt - Informationsflyer online zum Download.
Termine auf der Seite "Ausbildungskurse"

ADHS gibt es nicht……

Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht!

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Der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg gilt als der Erfinder des psychiatrischen Krankheitsbilds Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätssyndrom, kurz ADHS – im Volksmund auch Zappelphilipp-Syndrom genannt. Mit diesem Etikett werden Kinder und Jugendliche pathologisiert, die in der Schule durch unruhiges, impulsives Verhalten auffallen. In der Regel wird dann von Psychiatern das Stimulanz Methylphenidat (Handelsname Ritalin) verschrieben, welches von Spöttern auch als “Koks mit Kinderfreigabe” bezeichnet wird.

Kritiker unterstellen schon seit langer Zeit, ADHS wäre eine erfundene Krankheit.

Kurz vor seinem Tod gestand Eisenberg dem Medizinjournalisten Jörg Blech, daß AHDS ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung sei, wie die FAZ berichtet. Ferner stellt die FAZ fest, daß psychische Krankheiten keine Krankheiten, sondern ein Deutungsmuster seien: Als psychisch krank würde definiert, was gegen bestimmte Regeln verstoße und von Normen abweiche. Diese Normen wären nicht ein für alle Mal fest-gelegt, sie könnten sich verändern.

Damit ist nun die konservative FAZ zu einer Meinung gelangt, die der libertäre Psychiater und Psychiatriekritiker Thomas Szasz schon lange war. Szasz meint, es gäbe psychische Krankheiten gar nicht im eigentlichen Sinne, sondern nur als Metapher für unerwünschtes Verhalten.

Im Deutschlandradio gab Blech ein Interview, in dem er über seinen Besuch bei Eisenberg berichtet. Eisenberg kämpfte einst darum, ADHS als angebliche Hirnstörung in das DSM – die Bibel der Psychiatrie – aufzunehmen. Doch Eisenberg habe seine Meinung geändert. Er sei jetzt der Meinung, Kinderpsychiater müssten viel gründlicher die psychosozialen Gründe ermitteln, die zu Verhaltensauffälligkeiten führen könnten.

Doch die Modediagnose AHDS ist vor allem eines: Ein riesen Geschäft für die Pharma-industrie. Laut Spiegel seien die Verschreibungen von Ritalin von 34 Kilogramm im Jahre 1993, auf Jahr 1760 Kilogramm im Jahr 2011 angestiegen.

Kopiert: http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/05/09/beichte-auf-dem-sterbebett-adhs-gibt-es-gar-nicht/

ECTS Punkte für die Ausbildung zum Systemischen Anti-Gewalt-Training SAGT(R) und Deeskalations-Training

Nach einer recht langen Vorlaufzeit und viel Stress und Motivation ist es nun endlich geschafft. Die Ausbildung SAGT(R) erhält 15ECTS -Punkte. In Kooperation mit der Akademie der Ruhr-Universität Bochum konnte diese erhebliche Verwaltungsakt nun aus der Taufe gehoben werden. Studenten/innen der HAN-Fachhochschule Nijmegen können nun ihren Minor in Bochum durchführen.

Das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen, auch grenzüberschreitend, anrechenbar sind. Dies ist möglich durch den Erwerb von Leistungspunkten ( credits), das sind Anrechnungseinheiten, die in der Hochschulausbildung durch Leistungsnachweise erworben werden. Diese Art der Bewertung von Leistungen an Hochschulen findet sich vorwiegend in den Bachelor- und Master-Studiengängen an Hochschulen.

Minor HAN- Universität Nijmegen Infos

GewaltpräventionGewalt

1. Systemisches Anti-Gewalt-Training SAGT® und Deeskalations-Training
Die Teilnehmer des Systemischen Anti-Gewalt-Training SAGT® und Deeskalations-Trainings erlernen einen persönlichen Deeskalationsstil, der sie zu einem professionellen Ansprechpartner für sekundär motivierte, verhaltensoriginelle Menschen im Umfeld von Jugendgerichtshilfe, Bewährungshilfe und Forensik macht. Im Rahmen der sieben Module und Intervision machen die Teilnehmer sich verbale und körperlich-defensive Deeskalationsstufen eigen und lernen aufgrund der angeeigneten flexibel-standhaften Körpersprache und den rhetorischen Fähigkeiten, sowie den erlernten provokativen, wie konstruktiv-konfrontativen Fähigkeiten mit dem Nichtkampfprinzip zu arbeiten. Nach Abschluss des Trainings erhalten die Teilnehmer das Zertifikat zum Systemischen Anti-Gewalt-Training SAGT® und Deeskalations-Trainer. Die Teilnehmer des Zertifikatskurses werden schriftlich geprüft und beantworten in diesem Test Fragen zu festgelegter Literatur. Zusätzlich wird es eine praktische Prüfung geben, in der die HAN-Studenten eine Trainingssituation mit TN simulieren und dabei die erlernten Interventionstechniken anwenden
2. Rahmenbedingungen
Die Studenten der HAN haben die Möglichkeit, im Rahmen ihres Studiums einen sogenannten Minor umzusetzen. Dieser Minor ermöglicht den Studenten die Erweiterung oder Vertiefung ihrer Berufskompetenzen. Vergeben werden hierfür 15 ECTS-Punkte. Bevor ein Minor umgesetzt werden darf, muss der Student das Einverständnis seines Studienlaufbegleiters einholen. Der Zertifikatskurs wird auch von externen Teilnehmern belegt.

1.1 STUNDENUMFANG
15 Studienpunkte bei einer Studienbelastung von insgesamt 420 Stunden
Diese Stunden werden erreicht, durch:
• Teilnahme an 14 Seminartagen
• Treffen in kollegialen Trainerteams
• Vor und Nachbereitung der Seminartage
• Umsetzung von Praxisaufgaben
• Praktische Konzeptumsetzung in der eigenen Einrichtung
• Schreiben eines eigenen Trainingskonzeptes
• Vorbereitung und Durchführung eines 20.stündigen Trainings
• Auseinandersetzung mit ausbildungsrelevanter Literatur (Vorgabe von drei Büchern)
Übersichtliche Zusammenfassung aller Stunden:
• Ausbildung zum Systemischen Anti-Gewalt-Trainer SAGT® und Deeskalations-Trainer incl. Vor –und Nachbereitung ( 200 Std.)
• Treffen in Regionalgruppen zur kollegialen Beratung (25 Std.)
• Eigenarbeit ( Trainingskonzept entwickeln, Training durchführen, Selbststudium ( 195 Std.)
1.2 DAS AUSBILDUNGSKONZEPT
1.3 Teilnahmevoraussetzungen
Für die erfolgreiche Teilnahme am Zertifikatskurs ist die Grundlage eine pädagogische oder therapeutische Ausbildung. Studenten der Fachrichtungen Sozialpädagogik/ soziale Arbeit können nach Beendigung des Grundstudiums ebenfalls teilnehmen.
Sie sind ,,Präventionsverfechter(in)…” (Heilemann, M. 1999) und ,,…friedliche Krieger für Nichtangriff und Nichtzerstörung, die aber immer über ein riesiges Arsenal von Lösungsinstrumenten verfügen und an diesem Arsenal beständig und exzessiv feilen.” (oder möchten zumindest viele neue Handlungsinstrumente neu kennen lernen)
Sie arbeiten, auf der Grundlage eines optimistischen Menschenbildes, interessieren sich für die inneren Landkarten ihrer Ansprechpartner und vertreten respektvolle Umgangsweisen mit einer Prise Humor und der Bereitschaft sich systemischen, lösungsorientierten und ressourcenorientierten Arbeitsweisen zu stellen.
Sie sind bereit sich persönlichen Veränderungsprozessen zu stellen und bringen ein Grundgerüst an Konflikt-und Konfrontationsbereitschaft mit. Menschen in besonderen Lebenslagen machen sie neugierig und fordern ihre Bereitschaft zur Entwicklung neuer Ziele und Handlungsstrategien heraus.
Die deutsche Sprache sprechen und verstehen sie problemlos und befinden sich akut nicht in einer laufenden Therapie. Sie konsumieren keine persönlichkeitsverändernden Drogen/Medikamente und sind kein Mitglied der Scientology-Church.

1.4 ZIEL
Bereits während des Ausbildungskurses werden Sie Methoden, die Haltung, Konzeptideen, etc. sofort umsetzen können. Die Konzepte ihrer Trainingskollegen/innen werden zusammen mit sämtlichen Inhalten des Kurses in einem Webspeicher zusammengetragen, so dass die Möglichkeit besteht dieses durchgängig zu nutzen. Sie können Trainings im präventiven Bereich konzipieren und durchführen. Ihre Ansprechpartner können vom Kindergarten bis in die Jugendberufshilfe von Ihrem Angebot profitieren. Auf dem Hintergrund erlernter und vertiefter Auseinandersetzung mit Systemen und deren Veränderungen, können Sie Einrichtungen zum Thema institutioneller Ordnungsrahmen beraten und unterstützen. Sie sind in der Lage im Rahmen von Case Management notwendige Unterstützung durch externe Tutoren einzuholen und zu implementieren. Sie erkennen gewaltbegünstigende Strukturen und sind in der Lage diese zu benennen und alternative Handlungskonzepte aufzuzeigen. Die Standards für Gewaltprävention sind ihnen bekannt und sie können zukünftige Auftraggeber, auch im Hinblick auf Fördertöpfe und Fördermöglichkeiten, beraten.
Die Einbindung von Elternarbeit, Tutoren, Sucht-Job-Schulden Berater ist ein wichtiger Teil ihrer Profession. Sie arbeiten immer für und mit dem System, nie dagegen.
Mit ihrer flexibel-standhaften Körpersprache und den rhetorischen Fähigkeiten, sowie den erlernten provokativen, wie konstruktiv-konfrontativen Fähigkeiten, sind Sie ein spannender Ansprechpartner für sekundär motivierte, verhaltensoriginelle Menschen im Umfeld von Jugendgerichtshilfe, Bewährungshilfe und Forensik.
Deeskalationsstrategien sind Ihnen verbal, wie körperlich-defensiv vertraut und Sie haben diese ausprobiert und ihren eigenen Stil gefunden. Sie arbeiten immer nach dem Nichtkampfprinzip, weil Sie keine Machtansprüche durchsetzen wollen.

1.5 INHALTE
Der Zertifikatskurs bündelt wissenschaftliche Disziplinen, theoretische Ansätze, Richtungen und Methoden. Bezugsdisziplinen sind vor allem Psychologie (insbesondere die Verhaltenstherapie, die konfrontative Therapie, die provokative Therapie, die Gestalttherapie, die systemische Therapie) Pädagogik, Sozialwissenschaften, Betriebswirtschaft (hier insbesondere die systemische Organisationslehre), Erlebnispädagogik, Sportwissenschaften, Deeskaltionstechniken nach Glasl, de Regeer, Dutschmann, Verhaltenstraining nach Bandura, Soziales Kompetenz Training, Biografiearbeit, Interviewtechniken, Körperspracheanalyse, Improvisationstheater, Statuentheater, Beratungsformen im Kontext von Mediation und Moderation, Anti-Rassismus Arbeit, Empowerment, Diversity.

• Definition Gewalt/ kriminologische Sichtweise-rechtlich
• Einführung in berufsethische Grundsätze, Werte und Haltungen der Ausbildungsteilnehmer/innen (Codex für Trainer/ Forum Werteorientierung)
• Theoretische Grundlagen :
Provokative Therapie nach Frank Farelly
Kennzeichen des Provokativen Stils sind unter anderem ein positives Menschenbild, das den Klienten als mündig und stark genug für die Lösung seiner Probleme betrachtet. Die Ziele sind: Stärkung der Eigenverantwortung, Widerstand gegen selbstschädigendes Verhalten aufzubauen, sowie das Schaffen von größerem Handlungsspielraum in festgefahrenen Mustern.
Konfrontative Therapie nach R.J. Corsini
Corsini führte gruppentherapeutische Techniken durch, die darauf angelegt waren, Menschen tief und nachhaltig in ihrem Selbstbild zu stören und dadurch Veränderungsprozesse herbeizuführen. Dabei liegt die Vorstellung der humanistischen Psychologie zugrunde, dass Wachstum und Heilung im Menschen selbst angelegt seien und die Aufgabe des Therapeuten nur sei, dabei nachzuhelfen. Die drei Schritte der Therapie sind: Vertrauensbildung- Konfrontation mit den Kerneigenschaften der Person- Erschütterung des Selbstbildes des Patienten (behind the back technique oder Technik des Psychodramas)
Gestalttherapie nach Fritz Perls
Eine besonders bekannte Technik der Gestalttherapie stellt die Technik des “leeren Stuhls” dar, bei deren Umsetzung ein sogenannter “leerer”, also unbesetzter Stuhl oder ein ähnliches Requisit Verwendung findet. Diese Technik kann vielfältig verwendet werden. Der leere Stuhl dient dabei als Projektionsfläche und Platzhalter für Bezugspersonen, die für den Klienten im Zusammenhang mit einem bestimmten Thema bedeutsam, aber abwesend sind, oder für einen Persönlichkeitsanteil des Klienten, oder ein Gefühl usw. Bei dieser “Phantasiegespräch-Technik” wird der Klient aufgefordert, sich in seiner Phantasie vorzustellen, dass die abwesende Bezugsperson, oder das Gefühl etc. auf dem leeren Stuhl säße, um dann mit ihr/ihm einen Dialog zu entwickeln. Der leere Stuhl kann auch als räumliche Markierung für bestimmte Seiten der eigenen Person, mit denen sich der Klient beschäftigt, dienen.
Systemtheorie nach Ludwig von Bertalanffy
Die moderne Systemtheorie beruht auf unabhängig voneinander entwickelten Ansätzen, die später synthetisiert und erweitert wurden: Der Begriff Systemtheorie bzw. Systemlehre stammt von Ludwig von Bertalanffy (vgl. „General Systems Theory“). Von Bertalanffy spricht von offenen Systemen und entwickelt den Begriff der organisierten Komplexität , der den dynamischen Austausch mit der Umwelt beschreiben soll. Die Kybernetik behandelt operationell geschlossene Mechanismen. Sie wurde als Regelungs- und Kommunikationstheorie konzipiert. Der Fokus der Kybernetik liegt auf Regelung und Steuerung. Deshalb kommen in der Kybernetik als Systeme in erster Linie geregelte Mechanismen in Betracht. Die Regelung beruht immer auf Prozessen, die mit der mathematischen Systemtheorie der Technik beschrieben werden können.
Soziales Lernen und Imitieren nach Albert Bandura
Ein Interesse für die Lernpsychologie wurde durch das Buch Social Learning and Imitation von Miller und Dollard (1941) geweckt. Diese nutzten die behavioristische Lerntheorie als Basis, um das Phänomen des sozialen Lernens und Imitierens zu erklären. Ihre Annahmen zu diesem Thema dominierten die psychologische Literatur nahezu zwei Jahrzehnte. Erst in den frühen 1960er Jahren begann Bandura mit einer Reihe von Artikeln und Büchern diese Erklärungen zu verändern, indem er von einem Lernen durch Beobachtung sprach.
Erlebnispädagogik nach Kurt Hahn
Die Erlebnispädagogik ist ein Fachgebiet der Pädagogik. Sie befasst sich mit Gruppen-Erfahrungen in der Natur, um die Persönlichkeit und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Natursportarten bieten dabei vielfältige Erlebnisse, ergänzt mit Methoden aus Theater-, Abenteuer- und Spielpädagogik, der Gruppendynamik und der Sozialpädagogik. Erlebnispädagogik gilt heute als integrativer Bestandteil ganzheitlicher Erziehungs- und Bildungskonzepte. Ursprünglich in der Reformpädagogik verwurzelt, gewinnt sie in jüngster Zeit wieder an Bedeutung, da Schlüsselqualifikationen wie soziale Kompetenz, Wagnisbereitschaft und Persönlichkeit eine zunehmende Rolle in der Gesellschaft spielen.
Familientherapie nach Virginia Satir:
Noch heute orientieren sich viele Therapeuten an Virginia Satirs wegweisenden Aussagen zur Familientherapie. Psychische Probleme von Klienten werden innerhalb der Familientherapie nicht isoliert gesehen, sondern das Verhalten aller Familienmitglieder wird in die Betrachtung mit einbezogen. Durch Gespräche, “Familienaufstellungen” und eine Vielzahl kreativer Methoden kann dabei erreicht werden, allmählich die inneren Prozesse der Familie zu verstehen. Verborgene Strukturen und Bindungen werden erfahrbar. Das Geflecht der Beziehungen wird Stück für Stück entwirrt, so dass Verstrickungen gelöst werden können.
Improvisationstheater nach Keith Johnston
Das Improvisionstheater , oft auch kurz Improtheater, ist eine Form des Theaters, in der improvisiert wird: Es wird eine Szene oder es werden mehrere Szenen gespielt, die zuvor nicht inszeniert sind. Meist lassen sich die Schauspieler ein Thema oder einen Vorschlag aus dem Publikum geben. Diese Vorschläge sind dann Auslöser und Leitfaden für die daraufhin spontan entstehenden Szenen. Häufig werden die Spieler durch einen – meist ebenfalls improvisierenden – Musiker begleitet. Eine Geschichte entsteht aus der Spontaneität und gegenseitigen Inspiration der Impro-Spieler. Der verneinende Intellekt weicht der Phantasie. „Damals gilt, was heute gilt: Bin ich inspiriert, geht alles gut, doch versuche ich es richtig zu machen, gibt es ein Desaster.“ (Keith Johnstone 1993, S. 36).
Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal
Es kombiniert Kunst und Selbsterfahrung mit politischem Probehandeln. Es bietet viele Möglichkeiten der Aktivierung von im Alltag oft unterdrückten oder vernachlässigten sozialen und kommunikativen Ressourcen in der spielerischen, ästhetischen und theatralen Begegnung von Menschen. Augusto Boals Theater der Unterdrückten geht von zwei Grundsätzen aus: Der Zuschauer als passives Wesen und Objekt soll zum Aktivisten der Handlung werden. Das Theater soll sich nicht nur mit der Vergangenheit beschäftigen, sondern ebenso mit der Zukunft und deren Möglichkeiten.
Distanzzonen nach LEO-NL
In der Literatur über Körpersprache ist häufig von Distanzzonen die Rede, bei deren Einhaltung sich viele Menschen wohl beziehungsweise bei deren Verletzung durch das Gegenüber unwohl fühlen. Die genauen Abstände sind jedoch kulturabhängig. Das bewusste oder unbewusste Einhalten und Verletzen dieser Distanzzonen ist ein Bestandteil der Körpersprache.
Deeskalation nach Friedrich Glasl
Deeskalation bedeutet das Verhindern von Konflikten und sich aufschaukelnden Prozessen, also Rückkopplungen, bzw. Teufelskreise und ist die schwierigste Aufgabe im Konfliktmanagement. Die Konflikteskalation nach Friedrich Glasl stellt ein Modell zur Verfügung, um Konflikte zu analysieren. Aus der Analyse können sich angemessene Reaktionen ergeben.
Empowerment nach Julian Rappaport
Mit Empowerment (von engl. empowerment = Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung) bezeichnet man Strategien und Maßnahmen, die den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften erhöhen sollen und es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten. Empowerment bezeichnet dabei sowohl den Prozess der Selbstbemächtigung als auch die professionelle Unterstützung der Menschen, ihr Gefühl der Macht- und Einflusslosigkeit (powerlessness) zu überwinden und ihre Gestaltungsspielräume und Ressourcen wahrzunehmen und zu nutzen.

 

1.6 Ablauf und Phasen der Ausbildung:
Block 1:Kennenlernen, Biografie, Rahmenbedingungen, Konfrontation
Block 2: Vertrauen, Körpersprache, Systemische Tools, Provokation
Block 3: Empathie, Action, Konzeptentwicklung, Grenzen (schriftlicher Test)
Block 4: Mobbing, Deeskalation, kriminologische Sichtweise
Block 5: Improvisationstheater/Konfliktmanagement
Block 6: Trainerpersönlichkeit, Ressourcen, Liveline ( Praxissimulation)
Block 7: Zusammenfassung, Präsentationen, Zertifikat, Ausblick

1.7 Inhalte:
• Regeln, Rahmenbedingungen, Organisationsberatung
• Vermittlung von Kenntnisseen der konfrontativen Gesprächsführung
• Sensibilisierung für eigene Aggressionen und Gewaltanteile
• Befähigung zur Initiierung, Planung und Durchführung eigener Trainings und Konzepte
• Umgang mit verhaltensoriginellen, grenzüberschreitenden Menschen
• Vermittlung von praktischen Deeskalationstechniken (verbal und körperlich)
• Förderung von Gruppengemeinschaft und Kooperationsfähigkeit
• Umsetzung systemischer Tools
• Handlungsbezogene Schwerpunktsetzung mit adäquaten theoretischen und praktischen Impulsen (Anti-Mobbing, etc.)
• Erlernen einer adäquaten Konfliktkultur
• Ressourcenorientierung, Prozessorientierung, Lösungsorientierung
• Systemische Tools für Beratung und Training
• Einbeziehung des Systems
• Empowerment
• Improvisationsfähigkeit, sowie Flexibilität erweitern
• Umsetzung erlebnispädagogischer Tools
• Standpunkt zum Thema Gewalt entwickeln und erweitern
• Initiierung von Elternsensibilisierung, Einbeziehung von Tutoren, Casemanagement
• Entwicklung eines eigenen Konzeptes

1.8 Methoden:
Während der Präsenzzeit im Seminar, werden Inhalte über Vorträge, Präsentationen und/oder Diskussionen ausgetauscht. Hierbei ist es wichtig die Teilnehmer/innen mit all ihren Sinnen anzusprechen. Neben Filmbeiträgen sollen mp3 Beiträge der Dozenten für einen intensiveren und schnelleren Lernzuwachs sorgen. In Erweiterung der Powerpoint-Präsentationen werden Prezi-Präsentationen eingeführt. Geübt werden Konfrontationstechniken, Analysemethoden, Moderations-und Fragetechniken, sowie kreative Techniken und Methoden aus unterschiedlichen Bereichen der Therapie und Verhaltenslehre. Die Teilnehmer/innen erhalten während der kompletten Ausbildung die Möglichkeit selbst Inhalte der Ausbildung in einem Live-Szenario auszuprobieren. Videofeedback ist Standard unserer Arbeit.

Außerhalb der Ausbildungsmodule vertiefen die Ausbildungsteilnehmer/innen ihr Wissen und Können. Hierbei ist ein intensives Selbststudium notwendig. Verbindliche Praxisbausteine werden den TN in der Ausbildung beigebracht:
• Arbeit in Peergruppen: Über den gesamten Zeitraum der Qualifizierung hinweg treffen sich die TN zwischen den Ausbildungsmodulen in konstanten Kleingruppen, um sich über die Unterrichtsthemen austauschen zu können.
• Intervision: Die TN erhalten für die Intervisionsarbeit Methoden vermittelt. Die dann selbstständig in den Gruppen ausprobiert werden.
• Rollensimulation: Jeder TN der Peergruppen soll mindestens eine Konfrontation ii der Gruppe durchgeführt haben. Diese Rollensimulation soll ausgewertet und selbst dokumentiert werden.
1.9 Dozenten
Als Dozenten fungieren Alex Lanz und Andreas Sandvoß, sowie eine weitere Dozentin der Akademie der Ruhruniversität Bochum.Antigewalt

2.0 Abschluss

Die Zusatzqualifizierung beinhaltet eine schriftliche Prüfung, sowie eine praktische Prüfung in Form einer Praxissimulation pro TN.

Das Ziel der schriftlichen Prüfung ist der Wissensnachweis zu den unterliegenden theoretischen Grundlagen und wird in der Form eines Multiple Choice Testes erhoben. Die Praktische Prüfung umfasst die Praxissimulation eines präventiven Trainings, mit den erlernten Interventionstechniken unter Einbeziehung von Videofeedback.

Weitere Rahmenbedingungen zum Erhalt eines Zertifikates:
• Regelmäßige Teilnahme am Präsenzunterricht
• Teilnahme an Praxisbausteinen außerhalb des Unterrichts
• Konzeptionierung und Durchführung eines 20 stündigen, präventiven Trainings incl. Auswertung
• Schriftlicher Test
• Praxissimulation und Auswertung der schriftlichen Konzepte

3.0 Zertifikat

• Nach erfolgreicher Umsetzung der Abschlussvoraussetzungen erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat mit den Inhalten der Ausbildung, welches sie befähigt selbst Trainings durchzuführen, Multiplikatoren anzuleiten, sowie Organisationen zum Thema Gewaltprävention/Rahmenbedingungen zu beraten.

 

 

 

 

Studie zur Jugendkriminalität

http://www1.wdr.de/themen/politik/jugendkriminalitaet100.html

 

Studie zur Jugendkriminalität Auch Intensivtäter steigen aus

Von Rainer Kellers

Junge Intensivtäter werden nicht automatisch später Schwerkriminelle. Jugendliche Migranten sind nicht häufiger gewalttätig als einheimische. Harte Strafen schrecken nicht ab. Das sind die überraschenden Befunde einer am Donnerstag (22.05.2014) vorgestellten Langzeitstudie aus Duisburg.

Wie entwickelt sich die Jugendkriminalität mit fortschreitendem Alter? Dieser Frage sind Kriminologen aus Bielefeld und Münster in einer bislang einzigartigen Langzeitstudie nachgegangen. 13 Jahre lang haben die Forscher rund 3.400 Jugendliche aus Duisburg jährlich anonym befragt. Zu Beginn waren die Jugendlichen 13 Jahre alt. Die Forscher befragten sie nach ihren Werten, ihrem Verhalten und nach begangenen Straftaten. Die Angaben verglichen sie mit Einträgen in Vorstrafenregistern, so dass sowohl angezeigte wie nicht geahndete Taten erfasst wurden. Herausgekommen sei ein profundes Bild davon, wie sich die Jugendkriminalität entwickele. Das sagen die Professoren Klaus Boers (Münster) und Jost Reinecke (Bielefeld), die die Ergebnisse am Donnerstag vorgestellt haben. Die Studie sei repräsentativ für deutsche Großstädte.

Jugendliche Video
Kriminelle Karrieren: Langzeit-Studie mit Jugendlichen

84 Prozent der befragten Jungen begehen eine Straftat


Zu den beruhigenden Ergebnissen gehört, dass zwar ein großer Teil der Heranwachsenden irgendwann eine Straftat begeht. Die allermeisten hören jedoch bald wieder auf. 84 Prozent der befragten Jungen und 69 Prozent der Mädchen haben laut Studie eine Straftat begangen. Meistens handelte es sich dabei um Ladendiebstahl, das “Kerndelikt” unter Jugendlichen, wie es heißt. Gleich nach Ende der Kindheit steigt die Kriminalität sprunghaft an. Doch bereits im Alter von 15 bis 16 Jahren gehen die Zahlen stark zurück – weitgehend ohne dass die Täter mit Polizei oder Justiz in Berührung gekommen sind. “Das ist ein Ausdruck einer erfolgreichen Gesellschaft”, meint Kriminologe Boers. Übrig bleiben die Intensivtäter.

Nach der Jugend hört die Kriminalität meist auf


 Gewalt unter Jugendlichen
Bild 1 vergrößern Sechs bis acht Prozent der Jugendlichen sind Intensivtäter

Nach der Studie gehören sechs bis acht Prozent der Jugendlichen zu den Intensivtätern. Sie begehen die Hälfte aller Taten und Dreiviertel aller Gewaltdelikte. Die Studie räumt allerdings mit dem gängigen Vorurteil auf, dass aus den jugendlichen Intensivtätern später schwerkriminelle Erwachsene werden. Spätestens zum Ende des Jugendalters nämlich gingen die Delikte auch in dieser Gruppe deutlich zurück. Voraussetzung dafür sind allerdings stabile soziale Bindungen, ein Job oder eine Ausbildung.

Kritisch sehen die Forscher den Einfluss von Gewaltfilmen und -Spielen. Es sei zwar kein direkter Zusammenhang mit einem gewalttätigen Verhalten zu belegen. Aber es gebe indirekte Wirkungen: “Wer Gewalt als normal oder als Spaßfaktor ansieht, greift auch häufiger dazu”, meint Boers.

Türkische Jugendliche trinken weniger Alkohol

Überraschend ist das Ergebnis der Studie beim Thema Gewalt von jungen Migranten. Frühere Studien, vor allem aus den 90er Jahren, hatten ergeben, dass die Gewalt-Kriminalität unter Migrantenkindern besonders hoch ist. Die Ursachen dafür sahen die Wissenschaftler vor allem im sozial schwachen Umfeld vieler Migranten. Offenbar hat sich seitdem aber etwas getan. Denn der Befund aus den 90ern hat sich im stark durch Zuwanderer geprägten Duisburg nicht bestätigt. 40 Prozent der befragten Jugendlichen hatten einen – meist türkischen – Migrationshintergrund. Sie waren aber nicht häufiger an Gewaltdelikten beteiligt als einheimische Jugendliche. Die Forscher erklären das unter anderem mit den überwiegend traditionelleren Wertvorstellungen, einem geringeren Alkoholkonsum und besserer Bildung. In Duisburg gebe es viele Gesamtschulen, die türkischen Jugendlichen hätten dort “eine echte Bildungschance”. Türkische Mädchen werden ohnehin nur ganz selten kriminell.

“Je härter die Strafe, desto höher das Rückfallrisiko”

Eine weitere Erkenntnis der Studie: Harte Strafen haben keine starke Wirkung. Wandern die Jugendlichen ins Gefängnis, gerieten sie ziemlich sicher in Kontakt zu gewaltbereiten Gruppen, sagen die Forscher. Und: “Je härter die Strafe, desto höher das Rückfallrisiko.” Das solle nicht heißen, dass es keinerlei Strafen mehr geben solle. Die Wissenschaftler empfehlen aber, strafrechtliche Eingriffe auf das Notwendige zu beschränken. Nach dem Motto: “So wenig wie möglich, so viel wie nötig.” Populären Forderungen nach härteren Strafen nachzugeben, hielten die Kriminologen für falsch. Mit dieser Meinung stehen sie im übrigen nicht allein. Polizeigewerkschaften, der Bund der Kriminalbeamten und andere Kriminologen wie Christian Pfeiffer, der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, plädieren für andere Strafen als Gefängnis.

 

 

Glückliche AusbildungsteilnehmerInnen des letzten Jahres/ Ausbildung SAGT(R) und Fachcoach Mobbingprävention/Intervention FMPI(R)

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Fachcoachausbildung Mobbingprävention/Intervention FMPI(R) Termine:

Aufgrund der großen Nachfrage wird es nun in diesem Jahr die 4. und 5. Auflage der Fachcoachausbildung geben.

  • 14.08.-16.08.2014     Fachcoach Mobbinprävention/Intervention FMPI(R) Familienbildung Bonn (Kosten: 475€)
  • 05.09.-07.09.2014    Fachcoach Mobbinprävention/Intervention FMPI(R) Interlaken/Schweiz in Kooperation mit der Psychotherapeutischen Praxis Interlaken (Kosten: 475 €)

 

Mobben stoppen CybermobbingCybermobbing

Ausbildungskurs Fachcoach Mobbingprävention/Intervention FMPI(R) zum dritten Mal erfolgreich beendet

Zum dritten Mal wurden Pädagogen/innen aus ganz Deutschland zum Fachcoach für Mobbingprävention/Intervention FMPI(R) ausgebildet. Den Rahmen boten die wirklich guten Räumlichkeiten der katholischen Familienbildungsstätte Bonn. Ganz viel Praxis, untermalt mit theoretischen Beiträgen und Filmsequenzen, machten diese Zusatzqualifikation mit Zertifikat für 26 TN zu einem kurzweiligen, aber hoch dynamischen Modul mit Langzeitwirkung. Neben der Beratung von Organisationen, Schulen, Einrichtungen, etc. stand die praktische Beratung, auch mit unmotivierten Teilnehmern, im Mittelpunkt dieser Ausbildung. Zahlreiches Arbeitsmaterial,incl Videosequenzen, etc. machen die praktische, strukturierte Arbeit nun leicht. Vielen Dank für eure Motivation und die intensiven Arbeitsergebnisse.

Der nächste Kurs ist bereits terminiert. Er findet statt vom 14.-16.08.14 in Bonn. Es sind noch 4 Plätze frei.

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Neue Ausbildungstermine 2014/15 Systemisches Anti-Gewalt-Training SAGT(R) und Deeskalations-Training

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Ausbildungskurse Systemisches Anti-Gewalt-Training SAGT(R) und Deeskalations-Training
Ausbildungsinfos finden Sie unter www.konfrontativepaedagogik.de /Ausbildungskurse

Bochum

in Kooperation mit der Akademie der Ruhr-Universität und Alex Lanz

29.08.2014 – 30.08.2014
12.09.2014 – 13.09.2014
31.10.2014 – 01.11.2014
12.12.2014 – 13.12.2014
23.01.2015 – 23.01.2015
20.02.2015 – 21.02.2015
06.03.2015 – 07.03.2015                       ausgebucht

Ausbildungskurs Essen 2015 in Kooperation mit den Kommunalen Integrationszentren NRW
und dem CVJM Essen
12.-13.01.15
09.-10.02.15
09.-10.03.15
13.-14.04.15
11.-12.05.15
08.-09.06.15
17.-18.08.15
Jeweils von 9.00 -17.00 Uhr

Ausbildungskurs Bochum 2015 in Kooperation mit der Akademie der Ruhruniversität Bochum 1
06.-07.02.15
14.-15.03.15
18.-19.04.15
16.-17.05.15                                                                          ausgebucht
20.-21.06.15
15.-16.08.15
05.-06.09.15
Jeweils von 09.-17.00 Uhr

Ausbildungskurs Bochum 2015 in Kooperation mit der Akademie der Ruhruniversität Bochum 2
13.-14.02.15
20.-21.03.15
24.-25-04.15

08.-09.05.15                                                                                    ausgebucht
12.-13.06.15
28.-29.08.15
11.-12.09.15
Jeweils von 09.-17.00 Uhr

28 Pädagogen/innen aus Wuppertal zu Fachcoaches für Mobbingprävention/Intervention FMPI(R) ausgebildet

SAM_044028 Pädagogen aus ganz Wuppertal haben sich in einer dreitägigen Fortbildung zum Fachcoach für Möbbingprävention/ Intervention ausbilden lassen. Die sehr praktische Ausbildung war die Ergänzung zum Fachcoach für Konfliktmanagement Jugendhilfe/Schule FKJS(R) , deren Sinn es war, die Teilnehmer/innen in ihrem beruflichen Alltag zu stärken.Die Zertifikatsinhaber/innen sind nun in der Lage Mobbing zu erkennen, zu bearbeiten und Mobbing vorzubeugen. Die Ausbildungsteilnehmer/innen gehen nun als Multiplikatoren und Fachleute für diesen Bereich zurück in ihre Schulen und Einrichtungen. Neben Anti-Gewalt-Trainings, gehört auch die gewaltpräventive Beratung von Schulen und Einrichtungen zu ihren neuen Arbeitsfeldern.

 

DVWO Gütesiegel für geprüfte und ausgezeichnete Qualität in der Weiterbildung für das Zentrum für Konfrontative Pädagogik

DVWO Zertifizierung von Bildungsdienstleistern

Verleihung des DVWO Qualitäts-Siegel auf der Didacta

Ein ganzer Tag war auf der Didacta Bildungsmesse dem DVWO Qualitäts-Siegel gewidmet  – einem Zertifizierungsverfahren, mit dem die zwölf DVWO Mitgliedsorganisationen einen wissenschaftlich anerkannten  bundesweiten Qualitätsstandard für die Weiterbildung etabliert haben.

Die Keynote hielt Alfred Töpper, Geschäftsführer der QBB Qualitätsgesellschaft Bildung & Beratung mbH und  seit Jahren gefragter Experte  in bildungspolitischen und wissenschaftlichen Projekten rund um die Qualität in der Weiterbildung.  Sein Thema: Einflussfaktoren von Qualitätsmanagementsystemen auf die Qualität der Weiterbildung.  Ganz spezifisch ging es  weiter mit Informationen rund um das Qualitäts- und Zertifizierungsverfahren mit  Michael Steig,  Vizepräsident Qualität im DVWO und Melanie Eckart, stv. Leiterin der Fachkommission Qualität. Wie Weiterbildungsverbände  und Bildungsanbieter das DVWO Qualitäts-Siegel in ihrer praktischen Arbeit erfolgreich einsetzten, darüber informierten die Forumsbeiträge am Nachmittag.

Abschluss und Höhepunkt dieses Tages  war die Ehrung derjenigen, die den Zertifizierungsprozess aktuell  erfolgreich durchlaufen  haben und die Vergabe der Zertifikate.

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Strahlende Gesichter auf der Didacta Bildungsmesse bei allen Teilnehmern, die ein Qualitätsmanagementsystem gemäß den Richtlinien des DVWO Qualitäts-Siegels erfolgreich eingeführt haben und nun berechtigt sind, das DVWO Qualitäts-Siegel für geprüfte und ausgezeichnete Fach-Qualität in der Weiterbildung zu führen.